m4guide - mobile multi-modal mobility guide

Ziel des Projektes "m4guide- mobile multi modal mobility guide" ist die Entwicklung und praktische Erprobung einer Smartphone-Navigation als durchgängiges personalisiertes Reiseinformations- und Zielführungssystem für "Jedermann". Hauptzielgruppe des Systems sind blinde und sehbehinderte Menschen, um diesen die Orientierung in Städten zu erleichtern. Aber auch für ältere Menschen und Touristen kann das Navigationssystem eine große Hilfe sein.

Bild zeigt der Verlauf eines Wegs auf einer Landkarte.

m4guide ist eine Weiterentwicklung des innerhalb von Guide4Blind entwickelten "Soester Cityguides". 

m4Guide ermöglicht es seinen Nutzern, mit Hilfe einer App auf dem Smartphone eine Reiseroute für öffentliche Verkehrsmittel und Fußwege zu ermitteln und anschließend zu navigieren. Akustische, optische und haptische Elemente erleichtern dabei die Bedienung. Damit dies gut gelingt, wird in der Entwicklung vor allen Dingen Wert auf eine hohe Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Ortung und Zielführung angestrebt - sowohl außerhalb wie auch innerhalb von Gebäuden, wie zum Beispiel in Bahnhöfen. 

Jeder kann profitieren: Ob Sie in einem Bahnhof das richtige Gleis oder bei einem Behördengang den Informationsschalter suchen, m4guide informiert Sie genau über Ihren Weg. 

Personalisierung

Das System ist für alle Personengruppen geeignet. In einem persönlichen Nutzerprofil kann die Navigation an die jeweiligen Bedürfnisse und  Interessen angepasst werden. So kann zum Beispiel ein Rollstuhlfahrer bei der Planung seiner Routen die Umgehung von Treppen voreinstellen. m4guide führt ihn dann nur noch über Rampen oder Aufzüge. Blinde oder sehbehinderte Nutzer können schwer zu passierende Plätze oder Kreuzungen umgehen. 

Blick in die Zukunft

Für die Zukunft ist geplant, die Informations-und Navigationsdienste von "Bus verbindet - einfach mobil" und "m4guide" miteinander zu verbinden. Die Apps werden dann so miteinander "verknüpft", dass der Nutzer zunächst in m4guide ein Ziel auswählt und dann zu Fuß oder mit dem ÖPNV den Weg zurücklegt. Der Nutzer bemerkt dabei nicht, dass er zwei unterschiedliche Apps verwendet.

Förderung

Das Forschungsvorhaben unter der Federführung Abteilung Verkehr der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin ist auf die Dauer von drei Jahren ausgelegt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Der Startschuss fiel im Dezember 2012. Das Projekt endet im November 2015.

Links und Downloads

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